StartseiteHintergrundwissendie Macht der GedankenFixierte Aufmerksamkeit


Fixierte Aufmerksamkeit macht Dich abhängig von der Außenwelt
und von Deinen Emotionen. Es lässt Dich vom Agierenden zum Reagierenden werden, dadurch wirst Du zum Opfer der Umstände.

Damit Du ein freies Leben genießen und die Fülle Deiner Fähigkeiten, irdische wie auch mediale, verwirklichen und erleben kannst, benötigst Du Dein ganzes Aufmerksamkeitspotential. Die Qualität Deines Lebens ist abhängig von dem Maß freier Aufmerksamkeit welches Dir zur Verfügung steht.

Deine Aufmerksamkeit ist bald erschöpft und somit Deine Lebensqualität fraglich, wenn sie durch Geheimnisse, berechnendem Verhalten, Ängsten, Streit, Kritik, Selbstkritik, Denken und Wünschen eingenommen wird. Ja, es herrscht ein wahrer Krieg um Aufmerksamkeit in Eurer Welt. Der ganze Lärm, die Hast und Eile, die Gefahren denen ihr euch aussetzt, das Leben welches nunmehr zu einem bloßen Überleben geworden ist, droht alle eure Ressourcen zu vernichten.

Da jedoch die Welt in der Du lebst nur die Reflektion Deines inneren Zustandes ist genügt es nicht, wenn Du Dich einfach zurückziehst und Dich als Einsiedler in abgelegene Gebiete verkriechst. Es genügt nicht, nur den äußeren Lärm zu stoppen. Viel wichtiger ist es die Ruhe in Dir wieder herzustellen, Dein inneres Befinden muss ruhig, ausgeglichen und friedfertig sein, dann stellt sich die Ruhe im Außen von alleine her. Ich sage nicht, dass Du Dich nicht zurückziehen sollst. Im Gegenteil! Es ist sehr wertvoll sich von Zeit zu Zeit zurückzuziehen um die innere Ausgeglichenheit und Klarheit wiederherzustellen doch es ist nicht das Ziel. Das Ziel ist, inmitten der übrigens von Dir erschaffenen Welt, immer und überall in Harmonie zu sein. Ich benutze ganz gezielt den Ausdruck ‚Harmonie’, weil es verdeutlicht, dass das Leben eine einzige Symphonie ist in welchem jedes Geschöpf ein Instrument verkörpert und einerlei wie die anderen Instrumente klingen sollst Du Dich nur darum kümmern wie Du spielst, wie Du klingst und wie Du in Harmonie mit dem göttlichen Orchester musizierst. Je besser, je klarer und beständiger jeder einzelne Musiker sein Instrument spielt, desto einfacher wird es für die restlichen Künstler sein in Harmonie, also in Gleichklang mit der göttlichen Komposition zu spielen. Du kannst sicher sehen, dass dann, wenn der verwirklichte Virtuose den unverwirklichten Musiker belehrt schon zwei Symphoniker weniger das Spiel begleiten.

In einem Orchester in dem jeder jeden belehrt wird mehr geredet als musiziert, wird mehr darüber nachgedacht wie man spielen sollte als dass man spielt. Und so ist es wichtiger für Dich das Leben zu leben als darüber zu philosophieren und wichtiger einfach Du selbst zu sein als zu versuchen so zu sein wie Du glaubst, dass Du sein solltest. Das Denken nämlich distanziert Dich vom Leben. Es trennt Dich davon, weil Du dann nicht mehr die Unmittelbarkeit der Gefühle –welche nicht im Leben enthalten, sondern das Leben selbst sind– erleben kannst. Sehr wohl haben auch Gedanken Ihre Berechtigung jedoch ist es wichtig zu wissen, dass das wahre Leben Gefühl ist und nicht Denken. Wenn dieser Umstand verwechselt wird, wie es so oft geschieht, dann wird der Herzmensch immer mehr in den Hintergrund gedrängt und die Welt von Denkern regiert. Wohin eine solche Entwicklung führt, kannst Du der gegenwärtigen Zeit entnehmen.

Fehler zu machen ist daher dem Perfektionismus vorzuziehen. Denn wenn es Dir auch unlogisch erscheint, Fehler machen ist vollkommen. Oder sind die Früchte an den Bäumen schon vom ersten Tage an reif und saftig? Und, sind sie deswegen unvollkommen? Oder könnte es sein, dass Du einfach eine andere Vorstellung von Vollkommen-Sein hast? Ich kann Dich beruhigen, alles ist immer vollkommen... dem braucht nichts hinzugefügt und nichts hinweggenommen zu werden. Alles ist vollkommen so wie es ist, auch Du.

Da aber Wachstum und Reifung in der Vollkommenheit enthalten sind ist es dennoch auch für die Menschen erlaubt immer weiter zu reifen. Dann aber kommt irgendwann ein Zustand der Ausgereiftheit, dann gilt es zu sterben. Ich meine jetzt nicht den irdischen Tod, sondern das Hineingeboren werden in die nächste Wahrnehmungsebene. Und auch in dieser, der für Dich nächsten Dimension menschlichen Seins, beginnst Du wieder als kleines Früchtchen mit vielen verbesserungswürdigen Makeln welche Du ebenfalls früher oder später überwunden haben wirst und erneut sterben musst. Könntest Du verstehen, dass der Tod so wie Du irdisch an ihn glaubst in Wahrheit eine Neugeburt ist so könnte er Dich nicht mehr so sehr beeindrucken und erschrecken. Im Gegenteil! Du würdest Dich freuen und voller Hingabe diesem Tage entgegen gehen. Dadurch erzeugst Du die Bereitschaft erleuchtet zu werden, Deine Widerstände, Ängste und Zweifel würden sich erübrigen und aus Deinem Leben verschwinden und Du könntest beginnen zu Sein.

Ich versprach Dir aber zu erklären wie Du wieder zu Deiner göttlichen Stimme, dem guten Gewissen findest. Ganz einfach, Erlöse alle Geheimnisse in dem Du sie preis gibst, achte nicht mehr ständig auf Deinen eigenen Vorteil, höre auf gegen das Leben und Dich selbst zu kämpfen, stelle Dich Deinen tiefsten Ängsten und gehe durch sie hindurch, lass alle Widerstände, alles Wollen und Nicht-Wollen los, lass das Denken an zweite Stelle treten und sei wieder ein fühlendes Wesen welches nicht von seinen Emotionen geleitet wird, sondern vom innigen Bedürfnis so zu sein, wie Gott Dich erschuf; Ehrlich, offen, liebevoll und friedfertig, einfach Du selbst.

von Bruno Würtenberger
http://www.swissline.ch/SpirituelleSchuleSchweiz/sss/Sites/HAUPTSEITE.htm