StartseiteMeditationenÜbungen mit dem FeuerMeisterung der Hingabe

Hole einen Strahl der Zentralsonne und lasse vor Dir ein Feuer entstehen. Strecke Deine Hand aus, ergreife einen Lichtstrahl und ziehe ihn herunter. Verankere diesen Lichtstrahl jetzt im Erdzentrum, um ihn stabil zu machen. Jetzt hast Du ein hell lodern-des Feuer.

Gib es weiter

Staple alles, was Du nicht mehr brauchst, auf einem Haufen. Lege nicht nur Dinge darauf, die Du nicht mehr brauchst, sondern auch alle Beziehungen, die Dich nicht mehr nähren, alte Einstellungen, eingefleischte Gewohnheiten und selbst auferlegte Einschränkungen. Durchkämme Dein Wesen sehr gründlich.

Das Alte abschließen

Jetzt legen wir einen zweiten Haufen an, auf dem wir alles stapeln, was wir zu Ende bringen müssen. Dazu können familiäre Verpflichtungen gehören, ungeklärte Beziehungen, Geschäftsvorhaben, Verkauf von Gütern, finanzielle Schulden usw. Alles, was Dich davon abhält, ganz Deine höchste Wahrheit zu leben.

Schmilz die gebrochenen Herzen ein

Jetzt kommt der Stapel der Liebe nach dem alten Schema. Lege Deine eigenen gebrochenen Herzen darauf und dazu die Herzen, die Du selbst gebrochen hast. Deine Enttäuschungen, Deinen tiefen Herzenskummer, die unerwiderten Lieben, Vertrauensbrüche und die tief verwurzelten Dramen des Verlassenwerdens. Wühle Deinen Emotionalkörper bis in seine Tiefen durch und lege alle verborgenen alten Verletzungen auf den Stapel. Vergib allen, die Dich je verletzt haben und, was am wichtigsten ist, vergib Dir selbst.
Nimm diesen Berg schmerzhafter Gefühle auf und lege ihn in tiefer Dankbarkeit für alles, was er Dich gelehrt hat, in die Mitte des Feuers. Dein Herz ist jetzt gereinigt und auf die Aktivierung des Einen Herzens vorbereitet.

Löse alte Definitionen auf

Der nächste Stoß besteht aus den Gelübden, die wir abgelegt haben, seit wir uns zum ersten Mal als Einzelwesen inkarnierten. Staple alle Deine alten Rollen darauf: die als Mutter, Vater, Bruder, Schwester, Kind, die als Ehemann oder Ehefrau, Geliebte oder Geliebter, die als Lehrer, Heiler, Händler, Engel, Sternenkomandant, und was Du je gewesen bist. Lege alle Religionszugehörigkeiten dazu, die Du vielleicht auf Deinem Weg angenommen hast, sicherheitshalber auch Deine göttlichen Missionen. Hier noch etwas Schönes. Wirf Deine persönliche Macht dazu. Ich weiß, Du hast so lange gebraucht, um sie zu kriegen, aber wir brauchen sie jetzt wirklich nicht mehr.

Wenn Du jetzt nicht alles loslassen kannst, dann notiere Dir, woran Du noch festhältst. Es wird Dir viel Aufschluss über Dich geben, woran Du noch in der Dualität festhältst.

Nimm jetzt diesen Haufen von Rollen, Gelübden, Verantwortungen, Macht und Missionen und übergib ihn dem Feuer. Du kannst noch ein paar Holzscheite darauf legen, wenn Du willst, und zusehen, wie alles zu herrlicher Asche verbrennt. Wie fühlst Du Dich?

Meine Lieblingssachen

Jetzt schichte alles auf, was Du gerne behalten möchtest. Alle Eigenschaften, die Du an Dir am liebsten magst, das, was Du am allerbesten kannst, spirituelle Überzeu-gungen, gesunde Beziehungen, Deine Karriere, Familie und Lieblingstiere. Du kannst auch Besitztümer hinzufügen: Dein Haus, Dein Auto, den Computer, Gemälde, Kristalle, Stereoanlagen und Kleidung – was immer Du hast und auch wirklich behal-ten möchtest.

Lege unbedingt auch Deinen Namen dazu. Wirf alle Deine Namen und Titel auf den Haufen.

Das Beste von Dir und Deinem Leben liegt auf Deinem Haufen. Du kannst ihn ein paar Minuten lang bewundern, wenn Du willst, und dann übergib ihn liebevoll dem Feuer!

Das letzte Hemd

Jetzt meinst Du, dass es nichts mehr gibt, was Du noch loswerden könntest, aber es gibt noch etwas. Du hast Dich selbst vergessen. Wenn wir uns schon ergeben, können wir es auch gleich richtig tun, also steig hinein ins Feuer. Steh auf und geh mitten hinein und fühle, wie Du bis aufs Mark verbrennst. Dann lass auch das Mark verbrennen.

Langsam brennt das Feuer nieder. Gestatte Dir jetzt den Luxus, nichts zu sein und nichts mehr zu besitzen. Hab keine Eile, Dich gleich wieder festzulegen oder in alte Rollen zu schlüpfen. Bleibe offen, weit offen und frei. Und bewahre diese Haltung so lange wie möglich. Renne nicht herum und versuche herauszukriegen, was das Feuer übriggelassen hat. Warte, bis es von sich aus zu Dir kommt. Behalte Dich selbst im Auge, damit Du nicht in alte Haltungen und Vorstellungen zurückfällst. Bleibe neu.

entnommen aus:

Grenzenlos Leben auf einem begrenzten Planeten,
Solara,ch. Falk verlag ISBN: 3-895568-031-1